Lebensqualität

Dorfverschönerung und Freibad

„Enorme Anstrengungen der Mosbacher Bevölkerung zur Dorfverschönerung. Ein Werk der Gemeinschaft“, so titelten die Feuchtwanger Nachrichten am 27. Juli 1968 über zahlreiche Maßnahmen, die die Bürgerinnen und Bürger in dieser Zeit schulterten, um ihre Gemeinde schöner zu gestalten. Diesmal lag der Arbeitsaufwand pro Familie bei ganzen sechs Tagen und habe, so Bürgermeister Passeck, „fast das vertretbare Maß erreicht“. Neben dem erheblichen Aufwand zur Flurbereinigung wurden das Freibad und in der Ortsmitte ein Springbrunnen geschaffen. Und jetzt sei die Zeit gekommen, um „Abstand von der enormen Arbeitslast“ zu finden, „um sich an der eigenen Leistung [zu er]freuen“, so das Gemeindeoberhaupt.

Die Entscheidung zu einem eigenen Mosbacher Freibad fiel im Herbst 1967. Mit Hilfe der bei der Flurbereinigung genutzten Maschinen wurden 1968 im Einvernehmen mit dem Wasserwirtschaftsamt nicht nur Rohre verlegt, sondern auch eine Betonsohle gegossen und mit Verbundsteinen umsäumt. Ziel dieses enormen Aufwandes war es, die nierenförmige Senke vor Verschmutzungen zu schützen.

„Mit Gemeinschaftssinn und Idealismus lässt sich auch heute noch außerordentlich viel schaffen: Das Mosbacher Freibad ist ein Musterbeispiel dafür.“

Titel der Feuchtwanger Nachrichten vom 12. Juli 1970 zur Einweihung der Sport- und Freizeitstätte

„Wir haben diese Mühen auf uns genommen, um in dieser Zeit der Modernisierung und Technisierung auch das Leben und die Arbeit
bei uns leichter zu gestalten.“

Bürgermeister Herbert Passeck im Juli 1968

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